Kipptisch-Untersuchung
(Klärung des Mechanismus von kurz dauernden Bewusstlosigkeiten)

Hintergrund
Eine kurz dauernde Bewusstlosigkeit (Synkope) ist in der Regel bedingt durch eine Mangeldurchblutung des Gehirns, zudem fällt der Blutdruck unterhalb eines kritischen Wertes ab. Derartige kurz dauernde Bewusstlosigkeiten sind potenziell gefährlich, können sie doch zu Verletzungen führen. Eine genaue Klärung des Mechanismus ist deshalb von grosser Bedeutung, um weitere Verletzungen zu vermeiden.
Ablauf
Die Kipptischuntersuchung stellt eine moderne, nicht- invasive Untersuchungstechnik dar, um sämtliche Parameter des Kreislaufs kontinuierlich zu überwachen.
Während der vorangehenden Liegephase von 20 min wird eine Verweilkanüle in die Vene gelegt, um während der Untersuchung Medikamente geben zu können.
Nach einer Liegephase von 20 min wird dann der Tisch passiv auf einen Winkel von 60 bis 70 Grad aufgerichtet für mindestens 20 min.
Während dieser Zeit werden kontinuierlich alle Parameter des Kreislaufs überwacht.
Sollte nach 20 min keine Diagnose feststehen, kann die Empfindlichkeit des Tests gesteigert werden durch intravenöse Gabe eines Medikamentes.
Für die Untersuchung ist der Patient nüchtern, alle Medikamente werden am Vortag ganz normal eingenommen.
Die Untersuchung dauert insgesamt etwa 60 Minuten.
Eine kurze Bewusstlosigkeit (Synkope) kann durchaus auftreten, der Patient ist jedoch auf dem Gerät angeschnallt, hierdurch sind Verletzungen ausgeschlossen.
Aussage
Mit der Kipptisch- Untersuchung kann der genaue Mechanismus von kurz dauernden Bewusstlosigkeiten (Synkope) geklärt werden.
Hierbei gilt es insbesondere zu klären, ob eine Schrittmacherversorgung (Link Herzschrittmacher- Nachsorge) erforderlich ist.
Als einzige Praxis in Winterthur führen wir Kipptisch- Untersuchungen bei Synkopen durch.
Untersuchung am Kipptisch
Kipptisch