Kontrast-Echokardiographie
(Herz-Ultraschall-Untersuchung mit Kontrastmittel)

Hintergrund
Bei Patienten mit sehr schlechter Bildqualität lässt sich durch die Gabe eines lungengängigen Linksherzkontrastmittels eine verbesserte Darstellung der Herzhöhlen und der Herzkontraktion erreichen.
Diese Kontrastmittel sind nicht mit den jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln aus der Herzkatheterdiagnostik zu verwechseln und sind daher auch nicht Allergie-auslösend oder Nieren-schädigend.
Ablauf
Für diese Untersuchung ist es notwendig, einen Zugang (Venenverweilkanüle) über eine Hand- oder Armvene zu legen, über den das Kontrastmittel gegeben wird.
Häufig wird die Kontrast-Echokardiographie mit einer Stress-Echokardiographie kombiniert.
Aussagen
Mit dieser Technik kann die Genauigkeit der Echokardiografie deutlich gesteigert werden, sofern bei der normalen Herz-Ultraschall-Untersuchung keine ausreichende Bildqualität vorliegt.
Die Untersuchung des Herzens wird auf einem Velo durchgeführt, intermittierend wird die Belastungsuntersuchung in Linksseitenlage durchgeführt, parallel fertigt Dr. Badorff Ultraschallbilder des Herzens an.
Es handelt sich um einen sehr empfindlichen Test zum Nachweis von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Insbesondere können die durch Blutungsstörungen bestimmten Regionen des Herzmuskels zugeordnet werden, was mit dem Belastungs- EKG nicht möglich.
Rechtsherz-Kontrast-Untersuchung