Langzeit-EKG

Hintergrund

Beim Ruhe-EKG und beim Belastungs-EKG wird ihre Herztätigkeit nur für wenige Minuten erfasst. Beim Langzeit-EKG dagegen wird jeder Herzschlag in einem Zeitraum von ca. 24 Stunden aufgezeichnet, das sind ca. 100 000 Schläge.

Ablauf

Für die Zeit der Überwachung tragen Sie einen kleinen Festplattenspeicher bei sich, der jeden durch die EKG-Elektroden aufgenommenen Impuls aufzeichnet, während Sie Ihren üblichen Tätigkeiten nachgehen und auch über Ihre Tätigkeiten und dabei eventuell auftretende Beschwerden Notizen machen.

Es ist zwar ein wenig lästig, das EKG-Aufzeichnungsgerät auch über Nacht bei sich zu tragen, aber die Aussagefähigkeit des Langzeit-EKG ist für die Diagnose Ihrer Rhythmusstörung sehr gross. Das Verfahren des Langzeit-EKG erfordert die Anlage des Gerätes an einem Tag sowie die Abnahme und Besprechung am darauf folgenden Tag.

Bei Bedarf (selten auftretende Herz-Rhythmus-Störungen) kann man ein Langzeit-EKG über bis zu 7 Tagen kontinuierlich machen.

Aussagen

Bei der Auswertung der Daten ist dem Arzt der Computer behilflich, jeden Herzschlag der letzten 24 Stunden (oder bis zu 7 Tagen) zu kontrollieren.

Das Ergebnis erlaubt eine Aussage über das Herz-Frequenzprofil, insbesondere auch in der Phase während und nach körperlicher Belastung, sowie über das unterschiedliche Verhalten der Herz-Frequenz am Tag und in der Nacht.

Zusätzlich können Herzrhythmusstörungen, die nur gelegentlich auftreten, mit einer hohen Sicherheit erkannt werden.

Bei selten auftretenden Herz-Rhythmus-Störungen erhöht eine Verlängerung der Aufzeichnungsdauer auf 7 Tage die Wahrscheinlichkeit, die Herz-Rhythmus-Störung nachzuweisen, erheblich.


Langzeit-EKG angelegt


Recorder mit Grössenvergleich